Sonntag, November 11, 2007

CBC und NSU-Bergpokal machen ab 2008 gemeinsame Sache

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Die tatenfreudigen Akteure der DMSB-Serie NSU-Bergpokal werden ab 2008 unter dem Dach der DMSB-Serie Classic-Berg-Cup ihren Bergrennsport betreiben. Darauf haben sich CBC und NSU-Bergpokal am Samstag, 10. November, verständigt. Im Bild der Sulzbacher Uwe Schäf in voller Aktion.
Foto: Karlheinz Franz



Die DMSB-Serie Classic-Berg-Cup, seit 2006 ausgeschrieben für Young- und Oldtimer-Fahrzeuge, und die legendäre DMSB-Serie NSU-Bergpokal machen ab 2008 gemeinsame Sache. Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 10. November, in Sulzbach/ Murr haben die bislang von Jürgen Lätsch geführten NSU-Fahrer beschlossen, künftig unter dem Dach des CBC Bergrennsport zu betreiben.

Das Zusammengehen der beiden kleinen DMSB-Serien zu einer geschlossenen Einheit macht Sinn. Sowohl der CBC als auch der NSU-Berg-Pokal sind für sich alleine nur schwer in der Lage zu bestehen. Jürgen Lätsch, seit vielen Jahren Serien-Manager der NSU-Truppe: „Unsere Gruppe-2- und Gruppe-5-Autos passen nirgendwo besser hin als in den CBC. Außerdem hat der NSU-Bergpokal alleine keine Perspektive. Deshalb war ich von Anfang an ein Befürworter der jetzt beschlossenen Kooperation.“

Das CBC-Präsidium wiederum sieht im Zusammengehen des NSU-Bergpokals mit dem CBC eine enorme Aufwertung der Serie. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft und werden alles daran setzen, um die nunmehr starke Serie Classic-Berg-Cup mitsamt der neuen Division NSU weiter auf- und auszubauen“, sagt Präsident Rüdiger Julius-Bernhart. „Geschäftsführer Karlheinz Franz und meine Wenigkeit haben diese Vernunft-Ehe von langer Hand vorbereitet.“

Beide Seiten haben vereinbart, die Eigenständigkeit der Division NSU im CBC weitestgehend zu erhalten. Das von den NSU-Fahrern erarbeitete Reglement wird Bestandteil des technischen Reglements des Classic-Berg-Cups. Das Erwirken der Seriengenehmigung beim DMSB ist Aufgabe des CBC e.V., der die NSU-Fahrer immer dann und dort unterstützen wird, wo dies von ihnen gewünscht ist. Der NSU-Bergpokal definiert dabei die Eckpunkte seiner Eigenständigkeit und die vom CBC gewünschte Unterstützung selbst.

Was den Terminkalender 2008 anbelangt, werden CBC-Präsidium und NSU-Truppe ihre Wunschtermine zunächst separat ermitteln und anschließend abstimmen. Die wichtigste Botschaft von CBC und NSU-Berg-Pokal an die Veranstalter lautet: „Unser Ziel ist es, die bei den Fans überaus beliebten Young- und Oldtimerfahrzeuge in möglichst großer Zahl zu präsentieren. Das ist gut für das Renommee des gesamten Bergrennsports und hilft den Veranstaltern verlässlich bei ihren Planungen.“

Julius-Bernhart und Lätsch weiter: „Im Gegenzug erwarten wir, als seriöser und unverzichtbarer Partner im deutschen Bergrennsport künftig mehr ernst- und besser wahrgenommen werden. Deshalb gibt es uns in dieser neuen Kooperationsform ab sofort nur noch als Gesamtpaket.“ Auch in einem weiteren Punkt sind sich die CBCler und NSU-Treter vollkommen einig: „Hannes Eberhard Martin muss auch weiterhin unser gemeinsamer Streckensprecher bleiben.“

Während der CBC in der Saison 2007 mit 36 eingeschriebenen Fahrern, davon 27 mit Wettbewerbsbeteiligung, zu Buche steht, hatten sich beim NSU-Bergpokal heuer 19 Fahrer eingeschrieben, von denen 14 an Wertungsläufen teilgenommen haben. Auf beiden Seiten gab es außerdem eine geringe Zahl von Gaststartern.

Will heißen: Der CBC wächst mit integriertem NSU-Bergpokal zu einer beachtlichen Startergruppe auf, die gemäß DMSB-Bergreglement 2008 künftig jeweils als erster Pulk die Trainings- und Wertungsläufe bei allen Bergrennen bestreiten wird.
©khf

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Jürgen Lätsch (Hagen), seit Jahren Serien-Manager des NSU-Bergpokals, sieht im Classic-Berg-Cup den idealen Partner für seine Truppe.
Foto: Karlheinz Franz

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