Donnerstag, Oktober 11, 2007

Steiner mit "Sabotage-Tussi" im Martini MK77

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Bei der Rückführung des gesamten Starterfeldes am Ende des Bergrennens Mickhausen kam Eidgenosse Marcel Steiner mit einer Sex-Puppe im Martini MK77 ins Fahrerlager zurück.
Foto: Karlheinz Franz



Eidgenosse Marcel Steiner machte am Ende des Bergrennens Mickhausen mit einer Sondereinlage auf sich aufmerksam. Neben dem Fahrersitz war eine aufgeblasene Sex-Puppe fixiert, die mit Schlüpfer und BH, Haaren und Base-Cap ausstaffiert war.

Auf dem weißen Schlüpfer prangten in schwarzer Aufschrift die Vokabeln “Sabotage” und “Tussi”. Worauf Steiner mit dieser keineswegs astreinen Aktion abzielte, hat die große Masse des Publikums sicher nicht verstanden. Insidern hingegen war sofort klar, dass dies ein derber Seitenhieb auf die Sabotage-Vorwürfe von Herbert Stenger war, die der zehnfache deutsche Automobil-Berg-Meister im Rahmen des Homburger Bergrennens gegen Unbekannt erhoben hatte.

Eigentlich hätte man meinen sollen, spätestens nach dem Horrorunfall von Stenger beim Bergrennen Eichenbühl und dem vorzeitigen Gewinn des Meistertitels durch Uwe Lang sei das Thema ad acta gelegt. Offensichtlich sind die Gräben innerhalb der Fraktion der CN-Piloten aber nach wie vor tief, wie Steiners “Sabotage-Tussi"-Aktion zweifelsfrei unter Beweis stellt.

Insofern Stenger jetzt das Kriegsbeil wieder ausgraben sollte, werden möglicherweise erstmals auch Namen für Verunglimpfungen genannt, die es in dieser Saison gegeben hatte. Etwa, dass die Aufkleber an Stengers Motorhome “Europameister” von einem namentlich bekannten Heranwachsenden in “Opameister” umfunktioniert worden waren.

Man könnte fast meinen, die Streithähne hätten nichts Besseres zu tun als sich fortwährend zu beharken und ewig nachzutarocken.
(C)khf

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