Freitag, Februar 08, 2008
Vater und Sohn Herl zum dritten Mal bei der AvD-Histo-Monte
Richard (rechts) und Andreas Herl (letzterer ist sonst im Classic-Berg-Cup bei Bergrennen unterwegs) sind zum dritten Mal bei der AvD-Histo-Monte gestartet. Vom Startort Hanau aus gingen Vater und Sohn Herl mit einem Ford Escort RS anno 1976 auf die rund 2000 Kilometer lange Strecke nach Monaco. Foto: Archiv Herl
Herrlicher Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt in Hanau, dem Startort der 14. AvD-Histo-Monte 2008, gaben den Teilnehmern am Donnerstag einen Vorgeschmack auf das, was sie die nächsten vier Rallye-Tage auf dem Weg nach Monaco erwarten könnte. Mit von der Partie auch Vater und Sohn Richard und Andreas Herl (Primasens), die nach 2004 und 2005 heuer bereits das dritte Mal bei der AvD-Histo-Monte am Start waren. Ihr fahrbarer Untersatz: Ein Ford Escort RS aus dem Jahre 1976.
Pünktlich um 9.30 starteten am Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und AvD-Präsident Wolfgang-Ernst Fürst zu Ysenburg und Büdingen die 14. AvD-Histo-Monte auf dem Marktplatz in Hanau und schickten die 50 Rallye-Oldtimer auf die fast 2000 Kilometer lange Reise.
Am Start waren der Kabarettist Urban Priol auf einem Mercedes 190 von 1959, ebenso wie der ehemalige Radprofi Klaus-Peter Thaler mit seinem Beifahrer, dem Rallye-Urgestein Jochen Berger auf einem Opel Commodore von 1972. Ein Selbstläufer wird es - bei teilweise Eis und Schnee - auf den 26 Sonderprüfungen für das Team um den ehemaligen Beifahrer von Rallyeweltmeister Walter Röhrl nicht werden, da auch der Vorjahressieger Thomas Plüschke auf seinem BMW 2002 und der siebenfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle mit seinem Copiloten Peter Göbel auf einem Skoda 110 R als Skoda-Werksteam um den Sieg fahren wollen.
Die zahlreichen Zuschauer am Start sahen das älteste Fahrzeug des Feldes, einen Renault 4 CV von 1958 vom Schweizer Team Hügli/Christen, „Buckelvolvos“ aus den Sechzigern, Porsche 911/924 und 944, VW Käfer und Lancia Fulvia ebenso wie die Rallyelegenden Kadett, Manta und Ascona von Opel. „Es war mir wichtig, authentische Rallye-Fahrzeuge zu gewinnen“, erläuterte Rallye-Organisatorin Gabriele Triefenbach, „deshalb haben wir es bei 50 Teams bewenden lassen. Gefahren wird schließlich überwiegend auf den klassischen Routen der Rallye Monte Carlo in den französischen Seealpen“.
Bei der AvD-Histo-Monte handelt es sich im Gegensatz zur Rallye Monte Carlo nicht um einen Wettbewerb auf Bestzeit. Vielmehr besteht bei der AvD-Histo-Monte die Wertung aus Gleichmäßigkeitsprüfungen.
Sobald die Ergebnisse der 14. AvD-Histo-Monte vorliegen, wird SportMediaService darüber informieren.
©khf